Archiv für 'Blogging'

Relaunch von Web:Manual

Nach einer langen Inaktivität des Schreibens von mir soll es nun weitergehen mit Web:Manual. Im Grunde ist es weniger ein Relaunch als ein Neuanfang des Projekts. Dabei ändern sich auch ein paar Dinge.

In Zukunft möchte ich Web:Manual weiter betreiben als kleines Magazin über Webentwicklung, d.h. es wird kein klassischer Blog mehr sein, in welchem ich aus meiner Sicht rund ums Thema Internet schreibe, sondern eine reine Tutorial Site. Am stärksten äußert sich dies, dass ich von nun an auf Kommentare verzichten werde und es ausschließlich um Webprogrammierung gehen wird. » Weiterlesen..

Alle weltweit verfügbaren Top-Level Domain Endungen

Wir alle kennen sie und benutzen sie täglich. Top-Level Domains wie zum Beispiel google.de – im Internet einfach als Adresse oder URL bekannt. Bestandteile einer solchen Domain ist zum einen der Domain-Name (hier google), zum anderen die Domain Endung (hier .de).

Diese Kombination ergibt einen einzigartigen Namen im weltweiten Internet. Die zentrale Verwaltungsstelle von Top Level Domains ist die Organisation IANA. Diese verwaltet jedoch nicht alle Domains selbst, sondern delegiert die Registrierung und Vergabe auf viele kleinere lokale Organisationen. Die Organisation für die Vergabe von deutschen Top-Level Domains mit der Endung .de regelt beispielsweise Denic.

Dadurch wird gewährleistet, dass jede Domain nur einmal im Internet vergeben wird und es so zu keinen Netzwerkproblemen kommen kann. Mittlerweile gibt es knapp 300 solcher Organisationen, die die unterschiedlichsten Domain-Endungen der Welt vergeben. Diese möchte ich nun alle auflisten. » Weiterlesen..

31 Blog Kataloge, Verzeichnisse und Rankings

Für ein gutes Ranking in Suchmaschinen sind viele Backlinks unumgänglich. Diese bekommt man mit am leichtesten wenn man sich einfach in Webkataloge und Verzeichnisse einträgt. Aber auch der ein oder andere Besucher verirrt sich dadurch auf die eigene Seite.

Ich selbst stöbere ab und zu in solchen Blogverzeichnissen nach neuen und interessanten Blogs, die ich bisher nicht kannte. Heute möchte ich mal alle reinen Blog Verzeichnisse und Kataloge vorstellen – also solche die wirklich ausschließlich Blogs listen. Ich denke da hat man noch am ehesten die Chance auch ein wenig themenrelevanten Traffic abzustauben. » Weiterlesen..

5 Gründe warum Internet für Kleinunternehmer ideal ist

Auf ca. 70% schätzt man derzeit den Anteil von Unternehmen, die mit einer eigenen Internetpräsenz im Web vertreten sind. Das sind gute zwei Drittel und meiner Meinung nach viel zu wenig. Vor allem Kleinunternehmen und selbständige Handwerker scheuen den Weg ins Netz. Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn ich mir die Unternehmen in näherer Umgebung anschaue.

Doch woran liegt das?

Vor allem am Unwissen über das Internet. Unternehmer die selbst nie online sind und das Internet nicht brauchen sind schwer von den Vorteilen einer Website zu überzeugen. Dies trifft vor allem auf die älteren Generationen zu, die einfach nicht mit dem Web aufgewachsen sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Der andere Teil wird von den vermeintlich hohen Kosten abgeschreckt. Diese stehen ihrer Meinung nach nicht im Verhältnis zum Nutzen eines Internetauftrittes. Sie stecken ihr Geld lieber wieder in herkömmliche Print-Werbung.

Deshalb 5 Gründe warum Internet für Kleinunternehmer ideal ist

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Die Geschichte der objektorientierten Programmierung

Früher bestand ein Programm meistens aus einem “begin” am Anfang, dann Befehl auf Befehl und am Ende ein “end”. Die Anwendung wurde einfach von oben nach unten abgearbeitet. Um dynamisch zu bleiben befanden sich im Programm jede Menge Sprünge mit “goto”, um an andere Stellen des Programms zu springen. Später gab es noch weitere Möglichkeiten der Dynamik mit Kontrollstrukturen wie z.B. Verzweigungen oder Schleifen.

In den 60-70er Jahren entstanden jedoch auch neue Konzepte, allen voran das objektorientierte Programmieren(OOP). Denkweise und Begriffe der Objektorientierung zeigten sich zuerst in der Sprache Simula 67, die für Simulationszwecke entwickelt wurde. Der Begriff “Objektorientiert” entstand jedoch wesentlich später in den 80er Jahren, der Durchbruch von OOP kam in den 90er Jahren.

Die Grundidee der Objektorientierung war, Daten (Variablen) und Methoden(Funktionen) möglichst eng in einem Objekt zusammenzufassen und nach außen hin zu kapseln, so dass Methoden fremder Objekte diese Daten nicht manipulieren können. Dadurch soll die Flexibilität und Wiederverwendbarkeit von Code eines Programmes gefördert werden.

die 60er und 70er Jahre

Das erste Konzept davon entwarfen wie gesagt die Entwickler von Simula, dass am Anfang eine Schiffssimulation werden sollte. Durch die unüberschaubar vielen Paramterbeziehungen gab es eine Vielfalt an Möglichkeiten, wie sich die verschiedensten Eigenschaften der Schiffe gegenseitig beeinflussen konnten.

Dabei kam ihnen die Idee, die Schiffstypen als eigenständige Objekte zu behandeln, wobei jedes Objekt für die eigenen Daten und das eigene Verhalten (=Methoden) selbst zuständig war. Im Jahre 1962 wurde eine erste, formale Beschreibung der Programmiersprache in München vorgestellt, bereits zwei Jahre später lief ein erster Prototyp des Simula Compilers. Das objektorientierte Konzept der Sprache hatte im weiteren Verlauf der Geschichte einen großen Einfluss auf die Entwicklung anderer Programmiersprachen.

die 80er Jahre

Mitte der 1980er Jahre wurde OOP immer populärer und viele existierende Programmiersprachen erhielten objektorienterte Erweiterungen, beispielsweise Pascal oder LISP. Angeführt jedoch wurde die Popularität durch den massiven Einfluss von C++, dass als syntaktische Erweiterung der Sprache C konzipiert war und 1983 erstmals vorgestellt wurde.

Weiter gefestigt wurde die Stellung der objektorientierten Programmierung durch die schnell wachsende Beliebtheit der grafischen Bedienoberflächen, die sich objektorientiert sehr einfach programmieren ließen.

die 90er jahre

Auch in den Zeiten des Internets setzte sich der Siegeszug der objektorientierten Programmierung fort. Allen voran ist hier die Sprache Java von der Firma Sun und Visual Basic von Microsoft zu nennen. In dem Zeitraum wurde ebenfalls die Unified Modeling Language (UML) entwickelt, eine Modellierungs Sprache für Software und andere Systeme.

Bei Entwicklungen von Internet-Anwendungen setzten sich zunächst prozedurale Scriptsprachen wie Perl und PHP durch, was wohl an Performance Gründen und der Einfachheit dieser Sprachen liegt. Schließlich mischten im Internet nicht nur professionelle, sondern allen voran auch viele Hobby-Programmierer mit.

heute

Die bekanntesten objektorientierten Sprachen sind heutzutage C#, C++ und Java. Sie unterstützen neben dem objektorientierten auch noch das frühere, prozeduralen Ansatz. Einzig Smalltalk setzt durchgängig auf OOP und macht sogar Zahlen zu Objekten. Auch in frühere Scriptsprachen wie Perl, PHP und Python wurde OOP implementiert, womit man sagen kann dass mit jeder gängigen, modernen Programmiersprache das objektorientierte Programmieren möglich ist.